Produktlösungen für Schallschutz, Schallentkopplung, Fussbodenheizung und mehr.

Aus Sand und Holz wird Ruhe.
PhoneStar ist unsere Antwort auf eine der einfachsten und zugleich schwierigsten Fragen im Bau: Wie bekommt man wirksamen Schallschutz in ein Gebäude, ohne es schwerer, dicker und teurer zu machen? Die Antwort steckt in zwei Materialien, die jeder kennt: Quarzsand und Wellpappe. Mehrschichtig verpresst ergeben sie eine Platte, die Luft- und Trittschall wirksam dämmt, gleichzeitig als Trockenestrich zertifiziert ist und sich am Ende ihres Lebens sortenrein trennen lässt. Zugelassen für Boden, Wand, Decke und Dachschräge nach ETA-20/0371.
Wieso ist Schallschutz so wichtig?

Wieso, weshalb, warum Phonestar! Eine Produktlinie viele unterschiedliche Platten und Formate, Hier finden Sie alle Infos rund um das PhoneStar-Prinzip und welche Platte wann Anwendung findet.

Warum Schallschutz mehr ist als Komfort

Das Ohr schläft nie. Es ist ein wachsames Organ und nimmt selbst im Schlaf ununterbrochen Umgebungsgeräusche wahr, denn wie sollte man sonst den Wecker hören?

Genau das macht Lärm zu einem Gesundheitsthema und nicht nur zu einer Frage des Wohlbefindens. Übermäßiger Lärm schadet nachgewiesen der menschlichen Gesundheit und beeinträchtigt den Schul-, Haus- und Arbeitsalltag. Er kann zu Schlafstörungen führen, Herz-Kreislauf- oder psychophysiologische Beeinträchtigungen hervorrufen, die Leistungsfähigkeit reduzieren und Gereiztheit oder Verhaltensveränderungen im sozialen Umgang auslösen (WHO, 2017). Je länger die Schalleinwirkung andauert, desto größer ist die Gefahr einer gesundheitlichen Schädigung.

Erschwerend kommt hinzu: Ausgerechnet die Zukunftsbaustoffe wie z.B. Zeit, Holz sind ausgezeichnete Schallleiter. Wer leicht und schlank baut, baut damit fast zwangsläufig auch hellhörig, sofern er nichts dagegen unternimmt.

PhoneStar ist das, was man dagegen unternehmen kann.

So funktioniert die PhoneStar Schalldämmplatte

PhoneStar greift ein Prinzip auf, das schon alte Baumeister nutzten: Schwere, lose Füllungen wie Sand wurden in Decken und mehrschaligen Bauteilen eingesetzt, um deren Schallschutz zu verbessern. PhoneStar überträgt dieses bewährte Prinzip auf eine moderne, industriell gefertigte Schalldämmplatte.

Die schalltechnische Wirkung beruht dabei nicht auf einem einzelnen Effekt. Entscheidend ist das Zusammenspiel von drei physikalischen Eigenschaften.

Das Prinzip Masse und innere Dämpfung

Die Quarzsandfüllung verleiht PhoneStar eine hohe flächenbezogene Masse. Vereinfacht gesagt lässt sich eine schwere Platte durch den auftreffenden Schall weniger leicht in Bewegung versetzen (anregen) als eine leichte Platte.

Gleichzeitig können an den zahlreichen Kornkontakten sowie an den Grenzflächen zur Kartonstruktur kleinste Relativbewegungen und mechanische Verluste entstehen. Ein Teil der Schwingungsenergie wird dabei in sehr geringe Wärmemengen umgewandelt. Dies trägt zur inneren Dämpfung des gesamten Plattensystems bei.

Stark gedämpfte Schwingungsausbreitung

Loser Sand ist selbstverständlich kein „schallfreies“ Medium. Schwingungen breiten sich darin jedoch nicht so gerichtet und verlustarm aus wie in einem homogenen Festkörper. In Beton, Holz oder Metall können sich Körperschallwellen über eine zusammenhängende, feste Struktur ausbreiten. Im losen Sand erfolgt die Kraftübertragung dagegen über ein komplexes Netzwerk aus zahlreichen einzelnen Kornkontakten.

Bildlich lässt sich das mit einem Hammerschlag vergleichen: Eine massive Platte kann den Impuls als deutlich spürbare Schwingung weitertragen und teilweise nachklingen. Bei einem Sandhaufen verteilt sich der Impuls dagegen in der losen Kornstruktur und klingt wesentlich schneller ab.

Dass dieser Effekt auch innerhalb der PhoneStar-Platte wirksam ist, bestätigen Untersuchungen der Technischen Hochschule Rosenheim. Die Messungen zeigen eine stark bedämpfte Plattencharakteristik. Für die untersuchte 15-mm-PhoneStar-Platte wurden über weite Teile des bauakustisch relevanten Frequenzbereichs deutliche Verlustfaktoren (>10%) ermittelt. Der Verlustfaktor beschreibt, wie stark mechanische Schwingungsenergie innerhalb eines Systems abgebaut wird.

Mehrschichtiger und biegeweicher Aufbau

Im Inneren der PhoneStar-Platte bilden die Kartonstruktur und die sandgefüllten Kammern einen mehrschichtigen, zellulären Verbund. Dieser Aufbau ist ausreichend stabil für die Verarbeitung, besitzt zugleich aber eine vergleichsweise geringe Biegesteifigkeit.

Diese Biegeweichheit ist für den Schallschutz von besonderer Bedeutung. Bei steiferen Plattenwerkstoffen kann im bauakustisch relevanten Frequenzbereich der sogenannte Koinzidenzeffekt auftreten. Dabei stimmen die Ausbreitung einer Biegewelle in der Platte und die Schallausbreitung in der Luft so ungünstig überein, dass die Platte den Schall besonders effizient abstrahlt. Die Schalldämmung kann in diesem Frequenzbereich deutlich abfallen.

Bei PhoneStar liegt diese kritische Koinzidenzgrenzfrequenz außergewöhnlich hoch. Bei Untersuchungen an der Technischen Hochschule Rosenheim wurden Werte > 7.000 Hz für PhoneStar Tri ermittelt.

Damit liegt die Koinzidenzgrenzfrequenz der PhoneStar Platten oberhalb des bauakustisch betrachteten Frequenzbereichs von 50 bis 5.000 Hz. Der bei vielen klassischen Gipskarton-/Holzwerkstoffplatten innerhalb des Hör- und Bewertungsbereichs auftretende Koinzidenzeffekt wird bei PhoneStar somit in einen deutlich höheren Frequenzbereich verschoben (vgl. auch nebenstehende Grafik).

Das ist ein wesentlicher schalltechnischer Vorteil der PhoneStar-Platte: Ihre hohe Masse wird nicht mit einer hohen Biegesteifigkeit erkauft. Stattdessen verbindet PhoneStar eine hohe flächenbezogene Masse mit ausgeprägter innerer Dämpfung und einer für den Schallschutz günstigen Biegeweichheit.

PhoneStar 3 in 1

Das Zusammenwirken dieser drei Vorgänge lässt sich auf drei Eigenschaften verdichten, die zusammen die hohe Schalldämmung ergeben:

Masse. Dämpfung. Biegeweichheit.

Diese Kombination macht PhoneStar zu einem Produkt, das sich physikalisch grundlegend von vielen homogenen Plattenbaustoffen unterscheidet.

Die Messkurven: Warum PhoneStar anders reagiert

Alle PhoneStar Messkurven zeigen deutlich die sehr guten luftschalldämmenden Eigenschaften von 40 bis 45 dB, und zwar genau dort, wo es zählt: im menschlichen Hörbereich, in dem Sprache und Musik liegen.

Ein entscheidender Punkt für Planer: PhoneStar Platten haben im Gegensatz zu homogenen Baustoffen liegt der Koinzidenz-Einbruch über 5000Hz. Wo klassische Plattenwerkstoffe in einem bestimmten Frequenzbereich einbrechen und dort deutlich schlechter dämmen stabil (vgl. Messkurve der 15mm Standard GKF), bleibt die Kurve bei PhoneStar stabil.

Geprüfte Einzelwerte

Produkt Dicke Schalldämm-Maß Prüfbericht-Nr.
PhoneStar Plus Tri 15 mm 42 dB R<sub>w</sub> E140124/1a_rev00
PhoneStar Tri 15 mm 38 dB R<sub>w</sub> E170606/1a_rev00
PhoneStar ST Tri 12,5 mm 36 dB R<sub>w</sub> E170606/2a_rev00

Bezugshörschwelle gemäß DIN EN ISO 389-7:2006 (Diffusfeld), Frequenzbereich entsprechend der Bezugskurve nach EN ISO 717-1. Zum Vergleich herangezogen wurde GKF nach DIN 18180 bzw. DIN EN 520, 15 mm. (Graue Kurve im Diagramm).

Wichtig für die Planung: PhoneStar kann mehrlagig verlegt werden, um noch höhere Schalldämmwerte zu erreichen.

Die PhoneStar Produktfamilie

PhoneStar Tri

Die klassische Schalldämmplatte und zugleich zertifizierter Trockenestrich. 15 mm Dicke, 38 dB Rw. Der Allrounder für Boden, Wand, Decke und Dachschräge.

PhoneStar ST Tri

Die schlanke Variante mit 12,5 mm, 36 dB Rw. Kommt überall dort zum Einsatz, wo Aufbauhöhe knapp ist, und ist die Basiskomponente vieler unserer Wand- und Deckensysteme.

PhoneStar Plus Tri

Die leistungsstärkste Platte der Reihe: 15 mm bei 42 dB Rw. Für Anforderungen, bei denen jedes Dezibel zählt.

PhoneStar Twin

Mit 10 mm die dünnste Variante, eingesetzt vor allem in Metallständerwänden, wo sie sich beidseitig kombinieren lässt.

PhoneStar 25: Die Beschwerungsplatte

Die 25 mm dicke Beschwerungsplatte im handlichen Format 800 x 600 mm, konzipiert für den Ersatz von Schüttungen auf Massivholz- und Holzbalkendecken.

  • Hohes Kosten-Einspar-Potenzial
  • Schwimmend oder verklebt verlegbar
  • Sofort begeh- und belastbar
  • Versorgungsleitungen können auf PhoneStar 25 verlegt werden, um den direkten Schalleintrag in die Decke zu entkoppeln
  • Auch als Leitungsebene und zum Höhenausgleich einsetzbar
  • Mehrlagig verlegbar für höhere Schalldämmwerte
 

Anwenderfreundlich, trocken, rückbaubar.

PhoneStar Schalli: Der Schallentkopplungsstreifen

Schalli macht Schluss mit nachgiebigen Raumecken, Raumkanten und Türübergängen.

Im Bodenbereich: Die Schallentkopplungsstreifen werden als Stabilisatoren im Randbereich, an Türübergängen und in Ecken bei weichen Trittschalldämmungen eingesetzt. In Ecken und Kanten vermeidet der Einsatz des Randschalli das Absenken des Oberbelags. Durch die Schalli-Stabilisation wird eine deutliche Erhöhung der Nutzlasten erreicht, ohne Verschlechterung im Luft- und Trittschall.

Im Wandbereich: PhoneStar Schalli stellt eine umweltfreundliche Alternative zur Hut-Federschiene dar. In entsprechenden Wandaufbauten sind damit bis zu 66 dB Rw erreichbar.

PhoneStar Finish: Die verputzbare Schalldämmplatte

Die PhoneStar Finish ist die konsequente Weiterentwicklung der bewährten Schalldämmplatte. Sie basiert auf Quarzsand, Holzschliff als Putzträger und Wellkarton und bietet eine direkt verputzbare Oberfläche.

Das Ergebnis: ein Produkt, das ohne zusätzliche Gipskartonplatten auskommt und trotzdem hohe Schalldämmwerte erzielt.

  • Direkt verputzbare Oberfläche, keine zusätzlichen Gipskartonplatten nötig
  • Wandaufbau mit PhoneStar Finish geprüft bis zu 64 dB R<sub>w</sub>
  • Ökologische Materialien: Quarzsand, recycelbarer Wellkarton, hydrophobierter Holzschliff
  • Montiert auf eine einschalige Wohnungstrennwand: Verarbeitung bis Gebäudeklasse 3 ohne Gipskarton möglich
  • Dicke 14,3 mm
 

Verlegung: Die Platten im schleppenden Verband, Querformat, mindestens 10 cm versetzt, Stoß an Stoß von Reihe zu Reihe montieren. Kreuzfugen in der PhoneStar Ebene vermeiden. Bei der Verspachtelung mit Ardex Spachtelmasse die Verarbeitungsempfehlung des Herstellers beachten.

Wie baue ich PhoneStar ein?
Wir liefern zu allen Produkten eine Verlegeanleitung
sowie Verlegevideos die in der Praxis funktionieren.
Schau dir jetzt das Verlegevideo für Phonestar an!
Weil wir wissen was draussen gebaucht wird

Produkte die in der Praxis etwas taugen und einfach einzubauen sind.

"Ein System ist nur so gut wie seine Umsetzung auf der Baustelle. Deshalb entwickeln wir unsere Produkte nicht am Reißbrett für den Katalog, sondern für die Hände, die sie tatsächlich verbauen. Zu jedem unserer Produkte liefern wir eine Verlegeanleitung und Verlegevideos, leicht zugänglich und so aufbereitet, dass sie länder- und sprachübergreifend funktionieren. Wer unsere Systeme verbaut, soll nicht raten müssen, sondern sehen, wie es richtig geht. 22 Jahre Erfahrung geben uns dabei etwas, das sich nicht simulieren lässt: das genaue Wissen, was draußen auf der Baustelle wirklich funktioniert und was nicht. Deshalb hört unsere Unterstützung nicht bei der Anleitung auf. Unser Außendienst ist weiterhin persönlich erreichbar und steht zur Seite, damit unsere Produkte auch fachgerecht verbaut werden. Dafür stehen wir."

M. Wolf

Michael Wolf

CEO, Wolf Bavaria

Formate und technische Daten von PhoneStar

Plattenformate: 1200 mm / 1250 mm x 800 mm / 625 mm (PhoneStar 25: 800 x 600 mm)

Toleranzen: Länge und Breite +/- 3 mm, Dicke +0,5 mm / -1,5 mm

Lagerung und Handling:

  • PhoneStar Platten ausschließlich im Innenbereich liegend, plan, trocken und frostfrei lagern
  • Am Einbauort 24 Stunden zur Akklimatisierung lagern
  • Kanten vor Beschädigung schützen
 

Systemhinweis: PhoneStar Platten und Wolf Tape bilden ein aufeinander abgestimmtes System. Bei Verwendung anderer Klebebänder erlöschen die bautechnischen Eigenschaften. Für 25 qm PhoneStar sollte eine Rolle Wolf Tape eingeplant werden.

Zertifizierung: ETA-20/0371

Zertifizierung: ETA-20/0371

Das gesamte PhoneStar Lieferprogramm ist in der ETA-20/0371 für die Einsatzbereiche Boden, Wand, Decke und Dachschräge aufgeführt und damit europäisch zugelassen. Gleichzeitig ist PhoneStar als schalldämmender Trockenestrich zertifiziert.

In der ETA sind zudem eine Vielzahl von Aufbauten in Kombination mit anderen Wolf Bavaria Systemleistungen für viele weitere Einsatzbereiche wiedergegeben .

Weitere Auszeichnungen und Nachweise:

  •  Europäisch Technische Zulassung ETA 20-0371
  • QNG Ready (Geprüft nachhaltiges Produkt, Sentinel Holding Institut)
  • Environmental-Product-Declaration EPD 115909-phonestar-panel
  • Bundespreis für hervorragende innovatorische Leistungen für das Handwerk
 

Prüfstellen und Institute, mit denen wir arbeiten: ift Rosenheim, MFPA Leipzig, IBB, KIT Karlsruhe, Kiwa, Fraunhofer Institut, TU München.

Unsere Ausschreibungstexte finden Sie im Wolf-Shop unter jedem Produkt oder kompakt im Downloadbereich.

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Uns vertrauen Kunden überall auf der Welt!

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Einfache Verarbeitung: Was auf der Baustelle zählt

Wir haben PhoneStar von Anfang an so konstruiert, dass die Platten einfach und schnell zu verlegen sind. Zu jedem Produkt gehört die passende Verlegeanleitung.

Zuschneiden

Einfach und schnell, zum Beispiel mit dem Cuttermesser oder einer Handkreissäge. Auch eine Stichsäge funktioniert problemlos.

Abkleben

Die Schnittkanten werden ausschließlich mit Wolf Tape abgeklebt. Das ist keine Formalität, sondern Voraussetzung dafür, dass die bautechnischen Eigenschaften erhalten bleiben.

Verlegen

Die Platten werden im Verband Stoß an Stoß verlegt, je nach Endbelag schwimmend oder verklebt. Der Untergrund muss eben, tragfähig, trocken, sauber und glatt sein, um ein einwandfreies Ergebnis zu erzielen.

Die Trittschalldämmplatten sind sehr dünn und nehmen nach der Verlegung nur wenig Platz ein. Trotzdem wird eine maximale Trittschalldämmung erreicht.

Verlegen an Wand und Decke

An Wand und Decke werden die Platten direkt oder auf eine Unterkonstruktion befestigt.

  • Auf Holz- oder Metallständern mit den entsprechenden Trockenbauschrauben
  • Auf Massivwänden mit Wolf TPS 25, Holzleiste oder direkt mit Schlagdübeln

Ob massives Mauerwerk oder Ständerwände aus Holz oder Metall: Für jede Untergrundsituation gibt es das passende PhoneStar System.

Dosenbohrung

Löcher können problemlos gebohrt werden. Um ein leichtes Nachrieseln des Sandes zu verhindern, die Bohrung mit Acryl versiegeln.

Endbeläge

  • Boden: Mit entsprechender Vorbereitung können viele Arten von Endbelägen auf den PhoneStar Platten verlegt werden
  • Wand und Decke: Als Endbelag werden Gipsplatten aller Art, Paneele oder andere Platten verwendet
Wir tragen als Unternehmen Verantwortung!

Stillstand ist für uns keine Option.

Wir optimieren, was schon gut funktioniert, und entwickeln, was noch fehlt. Jedes neue System steht bei uns unter derselben Frage: Hilft es dabei, Ressourcen zu schonen und CO2 einzusparen? Löst es ein Kernproblem auf der Baustelle? Wir verstehen das nicht als freiwillige Zusatzleistung, sondern als Teil unseres Auftrags. Verantwortung beweist man nicht in Sonntagsreden, sondern in der Materialliste jedes einzelnen Bauprojekts.

Geprüfte Aufbauten mit PhoneStar

Ob Sanierung oder Neubau, ob für Holzhausbauer, Zimmerer oder andere Gewerke: PhoneStar bietet für nahezu jede Bauaufgabe eine geeignete Lösung. Die Vielfalt möglicher Aufbauten ist so groß, dass wir sie hier nicht alle aufführen können. Sprechen Sie uns daher direkt an. Gemeinsam finden wir den optimalen Aufbau für Ihr konkretes Projekt.

PhoneStar in Wandsystemen: Der PhoneStar Effekt

Besonders eindrucksvoll zeigt sich die Wirkung von PhoneStar dort, wo die Platte als biegeweicher Tilger in mehrschaligen Konstruktionen arbeitet.

OneFrame-Wall

Eine Wohnungstrennwand in Holzständerbauweise mit zwei getrennten Ständern und durchgängigem Rähm und Schwelle erreicht als Ausgangswand 52,4 dB Rw bei 249 mm Gesamtdicke.

Werden zusätzlich PhoneStar ST Tri Platten zwischen OSB-Platte und Gipskarton-Beplankung montiert, steigt der Wert auf 61,4 dB Rw bei 274 mm Gesamtdicke. Durch Verspachtelung der Wand kann die Luftschalldämmung um ein weiteres dB verbessert werden.

Messungen im Rahmen einer Prüfserie haben gezeigt, dass diese Anordnung besonders im tieffrequenten Bereich eine signifikante Verbesserung der Luftschalldämmung bewirkt, also genau dort, wo Schallschutz im Holzbau typischerweise an seine Grenzen stößt.

OneFrame-Wall Finish

Die direkt verspachtelbare Variante mit PhoneStar Finish erreicht 64 dB Rw und REI 90 bei 257,6 mm Gesamtdicke, auf Basis der Prüfung 3.2-25-031-1_PB_Wolf Bavaria_REI90_BIE_mU. Der Feuerwiderstand ist abhängig vom verwendeten Dämmstoff.

OneBlock-Wall MagnumBoard

Als mittig angebrachter und von beiden Seiten entkoppelter Tilger verbessert PhoneStar die Luftschalldämmung zweischaliger Massivwände um bis zu 14 dB. Bestätigt durch Prüfungen im IFT Rosenheim. Der Aufbau erreicht 66 dB Rw bei 265 mm Gesamtdicke und wurde mit dem Innovationspreis Architektur + Bauwesen 2023 ausgezeichnet.

OneBlock-Wall CLT

Der CLT-Aufbau erreicht 64 dB Rw bei 247,5 mm, als Gebäude-Trennwand sind bis zu 74 dB Rw möglich.

PhoneStar in Deckensystemen

Geprüfte Massivholzdecken

Massivholzdecke mit Schwingungsabhänger Aufbau: 18 mm Wolf Hugo GF Fertigteilestrich, 20 mm Wolf PowerFloor Light, 2 x 12,5 mm PhoneStar ST Tri, 20 mm Wolf MiWo 20-2 mit PhoneStar Schalli randumlaufend, 80 mm zementär gebundener Splitt, 140 mm Massivholzdecke, 60/40 Lattung gedämmt mit Mineralwolle, 25 mm TPS Schwingungsabhänger, 12,5 mm PhoneStar ST Tri, 12,5 mm Gipskartonplatte.

Gesamtdicke 393 mm, Luftschalldämmung 75 dB Rw, Trittschalldämmung Ln,w = 28 dB, Nutzungskategorie A1 bis B1.

Massivholzdecke Gesamtdicke 323 mm, Luftschalldämmung 66 dB Rw, Trittschalldämmung Ln,w = 43 dB, Nutzungskategorie A1 bis B1.

Geprüfte Holzbalkendecken

Unterdecke mit Schwingungsabhänger Gesamtdicke 480 mm, Luftschalldämmung 84 dB Rw, Trittschalldämmung Ln,w = 30 dB, Nutzungskategorie A1 bis B2.

Unterdecke mit Lattung Gesamtdicke 479 mm, Luftschalldämmung über 70 dB Rw, Trittschalldämmung Ln,w = 40 dB, Nutzungskategorie A1 bis B2.

Geprüfte Deckensysteme Beton und Mineralisch

PhoneStar und PowerFloor auf Schüttung und MiWo Gesamtdicke 315 mm, Luftschalldämmung 72 dB Rw, Trittschalldämmung ΔLn,w = 37 dB, Nutzungskategorie A1 bis A3.

PhoneStar und PowerFloor auf MiWo Gesamtdicke 255 mm, Luftschalldämmung 66 dB Rw, Trittschalldämmung ΔLn,w = 27 dB, Nutzungskategorie A1 bis B1.

Eine zusätzliche Schallschutzverbesserung ist durch den Einsatz des PhoneStrip Zentrierungsstreifens möglich.

Sowohl die Dicke als auch die Art der Trittschalldämmung beeinflusst das Schallschutzniveau. Viele weitere Aufbauvarianten sind möglich, auch ohne Gipsfaser-Trockenestrich. Prüfberichte auf Anfrage.

So funktioniert PhoneStar in der Sanierung

PhoneStar Schalldämmplatten eignen sich sowohl für den Neubau als auch besonders gut für die nachträgliche Ertüchtigung in der Sanierung.

Gerade im Bestand spielt PhoneStar seine Stärken aus: Die Platten sind schlank, leicht und lassen sich ohne Feuchteeintrag verarbeiten. Wo ein Nassestrich alte Decken statisch überfordern und wochenlange Trocknungszeiten verursachen würde, ist PhoneStar sofort belastbar.

Für den Neubau im Holzbau haben wir auf Basis von PhoneStar verschiedene hochschalldämmende Wandsysteme entwickelt.

Kombination mit PowerFloor

Die Kombination mit unserem Flächenheizungssystem PowerFloor ist jederzeit möglich, auch nachträglich. PhoneStar ist modular mit PowerFloor kombinierbar und kann somit auch zu einem späteren Zeitpunkt ohne große Renovierungsarbeiten nachgerüstet werden.

Das modulare Baukasten-System mit PhoneStar

PhoneStar ist selten allein unterwegs. Die komplett trockene Systemlösung von Wolf Bavaria umfasst:

  • Trockenestrich (PhoneStar oder Wolf Hugo)
  • Fußbodenheizung (PowerFloor)
  • Schallschutz (PhoneStar)
  • Umfassendes Zubehörsortiment
 

Die Vorteile:

  • Schnell, einfach und sauber zu verlegen
  • Ökologisch und ökonomisch
  • Keine zusätzliche Feuchtigkeit
  • Natürliche Grundstoffe
  • Komplett rückbaubar
 

Exemplarische Aufbauten und Konstruktionen sind in der ETA-20/0371 enthalten. Gerne unterstützen wir auch unverbindlich bei der richtigen Auswahl und beraten Sie konkret zu Ihrem Bauprojekt.

Trockenestrich gegenüber Nassestrich

Feuchtigkeit will man in den eigenen vier Wänden nicht haben? Wieso also erst literweise Wasser einbringen wenn es auch trocken hervorragend funktioniert?

  Wolf Bavaria Trockenestrich-Systeme Nassestrich
Handling Einfacher und schneller Einbau, modulare System-Elemente, alles aus einer Hand Einbringung durch Fachfirmen
Bauzeit Verkürzte Bauzeit, da keine Trocknungszeit, kein Feuchteeintrag, schnelle Belagsreife Trocknungszeit notwendig
Schallschutz Verbesserung des Trittschallschutzes durch PhoneStar Erhöhtes Risiko von Schallbrücken
Aufbauhöhe und Gewicht Schlanke Aufbauhöhe, Gewichtsreduktion Raumverlust durch Aufbau, erhöhte Deckenbelastung, Einbringung von Wasser
Kosten Reduzierung der Koordinationskosten durch Systemlieferant Eventuell zusätzliche Kosten für CM-Messungen und nachträgliche Oberflächenbehandlung

Ökologie und Rückbaubarkeit

Bei PhoneStar hört Nachhaltigkeit nicht beim Rohstoff auf, sie geht bis zum Rückbau. 

Wir denken schon jetzt an die nächsten Generationen. Kinder, Enkel, Urenkel! 

Haben Sie schonmal einen Estrich raus geklopft? Muten Sie das ihrer Familie in Zukunft auch nicht zu!

Unsere PhoneStar-Platten bestehen aus den natürlichen Rohstoffen Holz und Sand. Insbesondere der Sand wirkt effektiv schalldämmend, und unsere Verarbeitungs- und Herstellungsweise sorgt für nachweisbaren Schallschutz. Darüber hinaus schaffen Sand und Holz als Grundmaterialien ein angenehmes Wohnklima, denn die ökologischen Materialien regulieren Wärme und Feuchtigkeit in den Räumen.

Kein Verbundstoff, der sich später nicht mehr trennen lässt. Keine versteckten Chemikalien. Nur Materialien, die man versteht und die sich am Ende eines Gebäudelebens sortenrein zurückführen lassen.

Als Unternehmen legen wir in allen Produktionsschritten Wert auf Nachhaltigkeit: faire Arbeitsbedingungen, kurze Lieferwege und eine bewusste Auswahl der Rohstoffe.

Nicht zuletzt ein wirtschaftliches Argument: Eine schallgedämmte Immobilie hat einen höheren Verkaufswert als eine Immobilie, deren Wände, Böden und Decken im wahrsten Sinne des Wortes Ohren haben.

Der Weg zum passenden PhoneStar System ist sehr einfach:

Schallschutz in 3 Schritte:

Schritt 1: Kontaktformular ausfüllen: Ist-Analyse Wir schauen uns die konkrete Bausituation an: Konstruktion, Anforderung, Aufbauhöhe, Bestand oder Neubau.

Schritt 2: Beratung zum Systemaufbau Aus den geprüften Aufbauten entwickeln wir gemeinsam die Lösung, die zu Ihrem Projekt passt.

Schritt 3: Prüfung der Optimierung Bevor gebaut wird, wird gerechnet und geprüft. Damit das Ergebnis nicht nur auf dem Papier stimmt, sondern auch auf der Baustelle.